Guppy Seite - Zucht, Genetik, Grundfarben, Deckfarben, Haltung, Neon

Grundfarben des Guppy - Bitte die Tabelle am unteren Ende dieser Seite beachten!

Grundfarben sind im gegensatz zu Deckfarben eine den gesamten Guppy überziehende Hautfarbe, ähnlich beim Menschen dem hellen, dunklen oder Albinismus Hauttyp, die von Geburt vorhanden sind. Deckfarben dagegen bedecken auf eine bestimmte Körperfläche die Grundfarbe (ähnlich einem Taatoo beim Menschen) und werden erst nach der Geburt allmählich entwickelt. Zudem beeinflußt die Grundfarbe die Deckfarbe, nicht aber die Deckfarbe die Grundfarbe.

Der "Wildguppy" kann alle für ihn typische Farben ausprägen. Erst durch gezielte Zucht, bedingt durch Mutationen im Genom und somit ausfall oder veränderung von Proteinen, werden die verschiedenen Grundfarben erzeugt.
Die Grundfarben eines Guppys sind bei Weibchen besser zu erkennen, da hier weniger oder keine Deckfarben (die meistens über das Y-Chromosom vererbet werden, es gibt aber auch hormonell unterdrückte Farben auf X-Chromosomen) vorhanden sind. Bei bunten Männchen erkennt man die Grundfarbe gut im Jugendalter oder aber im Nackenbereich (von oben schauen).

Die Farben werden über verschiedene Pigmente in Zellen (Chromatophoren oder Pigmentzellen genannt) definiert, die Entwicklungsbiologisch voneinander abstammen können.

Beim Guppy gibt es:



Melanophoren - Schwarz; enthalten schwarze Pigmente (Melanin)
Erythrophore- Rot; enthalten rote Pigmente (Erythrin). Eingelagerte Carotinoide können nicht selbt synthetisiert werden und müssen über die Nahrung aufgenommen werden.
Xanthophoren - Gelb; enthalten gelbe Pigmente (Xanthin)

Diese drei Pigmentzellen sind von Natur aus am meisten Vertreten und erzeugen Farben durch Absoprtion und Reflexion. Xanthophoren und Erythrophoren ähneln sich in der Form. Melanophoren können, gesteuert vom Nervensystem, in der Form varieren (dendritisch oder flächig). Auch Erythrophoren und Xanthophren wird diese Fähigkeit im verringerten maß zugeschrieben (unbestättigte Meinung).
Bei Melanophoren soll es insgesamt acht verschiedene Typen geben.

Außerdem gibt es:

Iridophoren (auch Guanophoren genannt) - irrisierend (wie Öl auf Wasser, bläulich, metallisch)

Iridophoren sind Strukturzellen, die Lichtfarben durch Lichtbrechung und Reflexion erzeugen. Es gibt verschiedene Arten von unterschiedlichen Iridophoren, die verschiedenartige Farben entstehen lassen. Die gemeinsamkeit aller erzeugten Farben von Iridophoren ist ihre spiegelnde metallische Eigenschaft, also glänzende Reflektierende Farben. Durch eingelagerter Kristalle, wie Guanin, wird das Licht soweit gebrochen, das z.B. ein blau Schimmer entsteht. Es werden unter anderem Silber (längliche Zellen mit zufällig angeordneten gleichgroßen Stäbchenförmigen  Guanin-Blättchen), Blaue (gleichmässig verteilte "geordnete" Guanin-Blättchen) und Irisierende Iridophoren (sehr große zufällig angeordnete Guanin-Blättchen) unterschieden.
Einfallendes Licht sorgt durch Kombination mit Melanin für eine blaue Farbgebung, welche in weiterer Verbindung mit den Lipohoren und Xanthophoren (Gelb) zu Grün wird.

Leukophoren - mattes Weiß

Leukophoren sind von der Zellform mit Melanophoren verwand, können also in Dendriten oder Flächig auftreten und auch durch das Nervensystem gesteuert werden (weniger erkennbar als bei Melanophoren). Sie sind fast farblos (können leicht gelblich sein), reflektieren die einfallenden Lichtstrahlen. 


Fluoreszierende Chromatophoren  - nur unter UV Licht sichtbar

Im Guppy wurden bläuliche/türkise Fluoreszenz aktive Chromatophoren entdeckt. Diese Chromatophoren können nur mit einem Fluoreszenz-Mikroskop, nicht aber mit  einem normalen Licht Mikroskop beobachtet werden. Wie andere Chromatophoren sind auch diese Chromatophoren dendritische Zellen mit der Größe von 50-100 µm. Von den 17 untersuchen Guppy Stämmen wurden die Fluoreszenz Chromatophoren nur in 12 Stämmen entdeckt.
Dieser Unterschied der vorhanden Fluoreszierenden Chromatophoren je nach Stamm zeigt das die Bildung dieser Chromatophoren ein Ergebnis von Genetischem Polymorphismus ist, also durch Zucht auch verändert werden kann (Masamichi Nakajima et. al 1999).

Weil diese Chromatophorenart nicht sichtbar ist, spielt sie bei der Zucht und in den Grundfarben keine Rolle. Welche auswirkungen aber diese Chromatophoren auf andere Chromatophoren haben (Stichwort: Interaktion) ist nicht bekannt.


Zudem ist eine weitere Pigmentzellenart möglicherweise vorhanden, aber nicht bestättigt. Ich gehe bisher nicht(!) davon aus, erwähne sie aber hier:

Cyanophoren (Schematophoren) - mattes Blau

Cyanophoren sollen ein mattes Blau erzeugen, im gegensatz zu dem reflektierenden metallischen Blau das durch Iridophoren erzeugt wird. Cyanophoren sollen Entwicklungstechnisch mit Leukophoren eng verwand sein. Diese Pigmentzellen sind noch nicht eindeutig bestättigt wurden, sollen aber zum Beispiel bei Pfeilgiftfröschen vorkommen.


Hautaufbau - Reihenfolge der Pigmentzellen

In folgender Reihenfolge, also in den verschiedenen Tiefen der Haut, Ordnen sich die Pigmentzellen an (von außen nach innen):
(außen) Erythrophoren und Xanthophoren, Leukophoren und Iridophoren, Melanophoren (innen). Die lokalisation von den nicht genau definierten Cyanophoren ist unbekannt, wird aber zwischen Xanthophoren und Iridophoren vermutet.
Ein eintreffender Lichtstrahl muss die verschiedenen Schichten durchdringen, und wird je nach Zusammensetzung der Haut verschiedenartig absorbiert und reflektiert. Dadurch entstehen die für uns sichtbaren Farben.


kleiner Exkurs - Definition Allel

Wenn wir von einer Mutation sprechen, muss zuvor geklärt sein, das diese auf einem Gen in einem bestimmten Allel liegen. Als Allel bezeichnet man eine mögliche Ausprägung eines Gens, das sich an einem bestimmten Ort (Locus) auf einem Chromosom befindet. Da immer zwei Allele vorhanden sind (der Chromosomensatz ist doppelt angelegt!), können "defekte" Allele, die kein entsprechendes Farbpigment mehr bilden können, durch "gesunde" Allele ausgegliechen werden. Dieser Zustand nennt sich heterozygot (von verschieden). Im homozygoten Zustand sind beide Allele gleich defekt oder gleich gesund. Man beschreibt diese Allele der einfachheitshalber als Buchstabenkürzel. Ein großer Buchstabe steht für ein intaktes Gen auf einem Allel, ein kleiner Buchstabe für ein defektes Gen auf einem Allel. Ein Albino hat z.B. das Allel "aa". Würde es "AA" sein, wäre es kein Albino sondern normal Grau. Auch ein heterozygotes "Aa" Tier ist kein Albino, da ein Allel die Melaninsynthese zulässt und somit das defekte Gen-Allel keine Rolle spielt. In diesem Fall spricht man von einem dominanten Allel, das über das rezessive Allel entscheident wirkt (A ist gegenüber dem rezessiven a dominant).


Die Mutationen

Jede der erwähnten Pigmentzellen kann durch Mutationen verändert werden, so das sie in ihrer Funktion komplett deaktiviert wird, nur teilweise "richtig" Funktioniert oder aber stärker Funktioniert wie im Ursprung. Melanophoren können z.B. zu Albinismus führen (sie sind deaktiviert), blonde Guppys erzeugen (sie funktionieren teilweise) oder aber auch dunklere Guppys erzeugen (es gibt vermehrt oder flächigere Melanophoren).

Zudem führt die Anordnung der Pigmentzellen in der Haut, also eine Gleichmässige oder eher Zusammengeballte Verteilung, zu Farbmustern.

Ein Ausfall einer Farbzelle kann Genetisch verschiedene Ursachen haben. So sind sieben verschiedene Albino-Formen bekannt. Das bedeutet, das es genügt wenn nur ein bestimmtes Gen und somit ein bestimmtes Protein in einer Kette von Proteinwechselwirkungen ausfällt, um die gesamte Pigmentzelle zu deaktivieren, also nicht mit dem entsprechendem Pigment auszufüllen. Kombiniert man beispielsweise einen reinerbigen Albinismus des Typ 2 (a2a2) mit einem reinerbigen Albinismus des Typ 5 (a5a5), so entstehen Graue Guppys - da der jeweils eine Gendefekt auf dem einen Allel durch den zweiten Allel ohne defekt ausgeglichen wurde (A2a2 A5a5). 

Es ist auch denkbar, das bestimmte Gendefekte gleichsam mehrere Farbzellen beeinflußt, die Entwicklungstechnisch aufeinander Aufbauen.

Bekannt ist, das bestimmte Gendefekte auch die Pigmentzellverteilung beeinflußt. Somit kann z.B. eine zunehmende Melanophoren-Verteilung zu einer verminderung von Xanthophoren. Auch das Snakeskin/Filigran-Muster beim Guppy wird dadurch erst gebildet.



Die Farbtabelle

Ein Ausrufezeichen im Farbschema weist auf eine Veränderung hin, die im Text erklärt wird. Ein Fragezeichen weist auf Unsicherheiten hin, die durch Testkreuzungen und Untersuchungen aufgeklärt werden müssen.
Punktiere/Strafierte Farbflächen weisen auf reduzierte Pigmentzahlen/ausbreitungen hin.
Es gibt unterschiedliche Arten von Iridophoren, hier werden sie in einer Spalte als Iridophoren zusammengefasst.
Ich habe zu jeder Grundfarbe und kombinierter Grundfarbe Bilder, die auf Anfrage gezeigt werden können (da diese dem Copyright unterliegen werde ich sie hier nicht veröffentlichen).

Body Base Color Bild Kürzel Merkmale und Ursachen Ery. Xan. Leu. Irid. Mela.
Wildgrau Dominant gegenüber allen anderen Körpergrundfarben.
rezessive Grundfarben
Albino (RREA) aa Melanophoren (Melanin) fehlt, Hell-Rote Augen und gelber Körper. Mehr dazu in diesem Artikel: Albinismus beim Guppy - Ursache und Wirkung.
Lutino (WREA) ll Nur feine (kleinste) Melanophoren vorhanden, am Schuppenrand gar nicht vorhanden, Weinrote Augen nur im bestimmten Lichteinfallswinkel.
Blond bb Melanophoren in Form/Funktion gestört.  Alle dendritischen Formen nicht mehr vorhanden, nur punktförmige Melanphoren mit Melanin.
Gold gg Melanophoren nur noch verstärkt auf Schuppenränder vorhanden, nicht mehr auf der gesamten Schuppenfläche.
Pink pp Schuppenumrandung wie bei Gold dunkler. Schwanzstiel ohne schwarze Melanophoren. Aus der Deckfarbe des schwarzen Nigrocaudatus (Halbschwarz) wird rosa (ausfall aller Melanophoren in diesem Bereich), somit fehlt hier auch die Schuppenumrandung (Schwanzstiel)! Auch aus Weiss (von HS-Weiss) wird ein rosa. Ohne Nigrocaudatus (Ni) wird kein Triangel bei Pink ausgebildet (schwarze Pigmente in diesem Fall für Triangel wichtig, zu wenig Melanophoren = kein Triangel)! Rote und gelbe Farbzellen sind stark vermindert oder verkleinert! Ist Nigrocaudatus 2 (Ni2) vorhanden wird aber gelb und leichtes rot (orange) sichtbar! Filigran auf Pink wird anders dargestellt wie auf grau. Pink Weibchen zeigen in verbindung mit Ni2 auf das Pink-Mermal auf dem Schwanzstiel. Möglicherweise beeinflußt Pink nur zwei der insgesamt acht verschiedenen Melanophoren-Arten. Pink kann nur kurze Schwanzflossen ausprägen, Dagegen können aber Pink HS-Weiss Stämme perfekte Schwanzflossen ausbilden. Das Geschlechtsgebundene X-Gen (Cross Over auch auf Y) Pink HS-Weiss ist eine andere Mutation wie das autosomale Pink (um das es hier gerade geht), es entwickelt sich auch erst nach der Geburt. Diese Geschlechtsgebundene Pink-Weiss Mutation ist kein Halbschwarz Pink, sondern eine eigenständige Mutation, die keine Grundfarbe ist. 
Blau 1 (Europa Blau) r1r1 Es wird kein gelb und kein Rot ausgebildet. Einige Rot-Farben können aber in den Flossen ausgebildet werden! Auch der rote Pauper-Fleck am Körperende wird ausgebildet! Erscheint Gelb trotzdem, so wahrscheinlich aufgrund von Reflexionen (Iridophoren), nicht aber aufgrund gelber Xanthophoren. Insgesamt erscheint der Guppy aufgrund vermehrter/größerer Melanophoren dunkler, da diese sich scheinbar als Antwort auf das fehlen bestimmter Zelltypen stärker Vermehren oder Ausbreiten (Regulationswirkung). Aufgrund fehlender gelber Zellen kann Filigran nicht ausgebildet werden.
Blau 2 (Asia Blau) r2r2 Es wird kein gelb und kein rot ausgebildet. Guppy wirkt klein und unscheinbar, da nur metallische Farben (grün/blau) entstehen! Normale Blaufarben (z.B. Japan Blue) wirken stumpf (bestimmte Iridophoren verändert?). Auch Melanophoren scheinen beeinflußt zu sein und sind flächiger Vorhanden, eine Reaktion auf das völlige Fehlen von roten und gelben Zellen? Vermutlich ersetzten sie diese oder können sich stärker ausbreiten, wenn bestimmte andere Farbzellen fehlen. Es wird kein Filigran ausgebildet, weil entweder kein Gelb vorhanden ist oder aber bestimmte Iridophoren eingeschränkt sind. Es soll aber Rote/Blaue Snakeskin auf r2r2 geben, ist aber unbestättigt. 
Blau 2 heterozygot R2r2 Es wird kein rot ausgebildet, gelb ist aber vorhanden. Stattdesen wandelt der heterozygote Zustand bestimmte Rote Deckfarben in eine blaue Deckfarben um. Nicht alle Rote-Deckfarben werden umgewandelt. Umgewandelt werden: (HS) Neonrot, Neon (Coral Red), Red Grass, klasssichen Mosaik, rote Pauper-Fleck. Dagegen werden Rot-Typen wie HS Rote, das rot der Albino roten und blond rote nicht umgewandelt und bleiben rot, also rot-Farben die sehr matt wirken! Der Mechanismus ist noch nicht bekannt.  Melanophoren sind kleiner (weniger Dendriten) und zahlreicher vorhanden. Snakeskin/Filigran soll hier möglich sein.
Blau 3 (Hellblau) r3r3 Es wird kein Rot ausgebildet, gelb dagegen reduziert. Filigran/Snakeskin wird bläulich/silber ausgebildet. Halbschwarz Gelbe Guppys sehen "verwaschen" aus.  Blau3 Tiere haben einen schwachen, nur unter bestimmten Lichtwinkeln, sichtbaren violetten metallischen Glanz (gut an den Weibchen feststellbar). Diesen violetten Glanz findet man nicht bei Blau1 und Blau2 Tieren.
Blau 3 heterozygot R3r3 Wildgraue Färbung im heterozygoten Zustand. Es ist aber nicht sicher, ob hier Rot und Gelb in reduzierter Form ausgebildet werden!
Glass ss Es fehlen Rot, Gelb und Schwarze Pigmentzellen, ausser schwarz in den Augen. Der Guppy besitzt nur noch Leukophoren und Iridophoren und ähnelt einem homozygoten Blau2 (r2r2) Tier ohne Schwarz.
doppelrezessive Grundfarben
Glass Belly Panda sspp+[Mw] Es fehlen Iridhoporen, ausser am Vorderkörper, somit werden Iridophoren gebildet aber Ortspezfisch behindert oder nicht ausgebildet. Glass Belly ist eine kombination von Glass mit Panda Moskau. Panda bezeichnet  eine Kreuzung zwischen einem männlichen Moskauers (Y-Gen, Deckfarben Kürzel [Mw]) und einem autosomalen rezessiven Pink-Gens.
Albino-Glass aass Komplette Iridophoren und Melanophoren fehlen.
Blond-Glass-Belly- Panda bbss Iridophoren fehlen und Melanophoren sind stark verringert.
Weiss bbrr Kreuzung aus den Körpergrundfarben Blond und Blau. Der Fisch ist milchweiß. Die Augen sind schwarz.  Gelbe und rote Pigmente fehlen dem weißen Guppy völlig. Bei Blau1 sind bestimmte Rot-Farben denoch in den Flossen ausgebildet, was bei Blau2 nicht der Fall ist. Auch ist in Kombination mit Blau3 Snakeskin denkbar.
Superweiss aarr Kreuzung aus Albino und Blau. Weisse Grundfarbe mit leuchtend roten Augen. Weniger Gelb wie bei normalen Albinos! Auch hier je nach Blau-Vatiante verschiedene Eigenschaften denkbar.
Creme ggbb Kreuzung aus den Körpergrundfarben Blond und Gold, mit und ohne Pigmentierung, die Augen sind stets schwarz. Halb so viele Melanophoren (punktförmige) wie der Wildtyp. Mit oder ohne schwarze Pigmentierung, stets schwarze Augen. Körperfärbung gleicht der warmgoldenen Farbe des Gold-Guppys, jedoch tritt das Netzmuster (dunkle Schuppenränder) nicht oder nur leicht auf dem vorderen/mittleren Rückenbereich auf.
Silber ggrr Kreuzung aus den Körpergrundfarben Gold und Blau. verwaschenes Weiß, wobei das Schuppen-Netz dunkel hervortritt. Gelbe und rote Pigmente fehlen dem  Guppy. Denkbar ist, bei verwendung von Blau1, das bestimmte Rot-Farben denoch in den Flossen ausgebildet werden könnten. Auch ist in Kombination mit Blau3 Snakeskin denkbar.
Pink-Lutino ppll Kreuzung aus Pink und Lutino. Bräunliche Grundfarbe mit dunklen, weinroten Augen, Schuppenrandung nach hinten hin schwächer.
Pink-Hellblau ppr3r3 Pink verändert das Hellblau nur sehr geringfügig und unscheinbar. Filigran wird ausgebildet (wie auch bei Hellblau), ist jedoch durch das Pink unschärfer. Außerdem zeigt sich kein Filigran mehr in der Schwanz und Rückenflosse, aufgrund durch Pink erzeugte verminderter oder fehlender Melanophoren in der hinteren Körperhälfte. Quelle: Hans Großmann + Guppy Report 2/2005
Pink-Blond ppbb Pink verändert das Blond nur geringfügig.  Quelle: Hans Großmann + Guppy Report 2/2005
Pink-Albino ppaa Das eigentliche Pink, also das fehlen der Melanophoren am Schwanzstiel, ist durch das Albino nicht mehr erkennbar. Durch das eingebrachte Pink wirken aber die roten und gelben Deckfarben Pastellartig. Metallische Effekte wirken ebenfalls pastellartiger aber verlieren nichts an ihrer Intensität.
Pink-Gold ppgg Das Pink wirkt intensiver, da durch Gold dunklere Schuppenumrandungen gebildet werden die auf dem Schwanzstiel durch Pink nicht vorhanden sind. Die warne Goldfarbe der Haut wird übernommen.
dreifachrezessive Grundfarben
Superalbino aa(bb)rr Kreuzung aus Albino, Blond und Blau. Guppy erscheint als sehr heller weisser Albino.
Superweiss-Glass (See Thru) aar²r²ss Kreuzung aus Albino, Glass und Blau. Bei r2r2 totaler Farbausfall! Es entsteht ein völlig Farbloser, durchsichtiger, Guppy. Alle Iridopphoren und Pigmentzellen fehlen.


Die Glass Grundfarben Varianten sind neu und noch nicht eindeutig Untersucht, somti besteht in den Angaben der Tabelle eine starke Unsicherheit.